Bildung Leben

Schulzentrum Krems feiert 10. Geburtstag

Drei unterschiedliche Schulformen unter einem Dach vereint: Das Schulzentrum Krems galt bei seiner Eröffnung als Vorzeigeprojekt in der NÖ Bildungslandschaft. Nach zehn Jahren ziehen Politik und Schule ein Zwischenresümee.

© Stadt Krems

 

Ein Schulcampus mitten im Stadtzentrum, der drei unterschiedliche Schultypen vereint und mit einem Kindergarten und einer Parkgarage verbindet: Das Schulzentrum Krems, errichtet nach den Plänen des Wiener Architekturbüros NMPB, zog vor zehn Jahren die Aufmerksamkeit der breiten Öffentlichkeit auf sich. Das Konzept dahinter: das Miteinander der Schulen fördern, die bunte Mischung von Schultypen zulassen und räumliche wie organisatorische Synergien nutzen. So stehen Aula, Turnsäle und andere Multifunktionsräume sowohl der Mittelschule, der Polytechnischen Schule und der Sonderschule zur Verfügung.

„Unser Schulzentrum gilt in jeder Hinsicht als Musterbeispiel für gelebte Toleranz und Offenheit, gegenseitige Wertschätzung und Freude am Lernen. Diese Werte sind es, die Bildung ausmachen“, sagt Bürgermeister Dr. Reinhard Resch. Er sieht diese Werte „von allen, die hier täglich ein und aus gehen, mitgetragen“. Stadträtin Sonja Hockauf-Bartaschek ergänzt: „Das Schulzentrum Krems wurde mit tatkräftiger Unerstützung des Landes NÖ errichet und vereint alle Elemente und Einrichtungen eines modernen Schulsystems. Es steht im Zentrum unserer Bildungsstrategie, zu deren Umsetzung es wesentlich beiträgt.“

„Eine Schule, in die alle gerne gehen!“

Sonja Lechner-Paschinger, Leiterin der Mittelschule Krems, sieht im Schulzentrum auch heute viele Chancen für die pädagogische Arbeit: „Ich möchte in Zukunft die Vernetzung aller drei Schulen forcieren und gemeinsame Projekte starten. Die großzügige räumliche Ausgestaltung und die moderne technische Ausstattung der Schule mit W-Lan, Smartboards, die top-ausgestattete Schulküche und so weiter bieten dafür die besten Voraussetzungen.“ 

Martin Müllner leitet seit drei Jahren die Polytechnische Schule. Welche Wirkung das Gebäude ausübt? „Unsere Schule gehört zu den am besten ausgestatteten Polytechnischen Schulen Österreichs mit modernsten Werkstätten und Praxisräumlichkeiten. Die Polytechnischen Schule Krems hat in den vergangenen Jahren an Image dazugewonnen. Es liegt zwar nicht nur am Schulgebäude, aber die Qualität des Hauses unterstützt auch uns Lehrer im Bemühen, den jungen Leuten jene Haltungen, Kenntnisse und Informationen zu vermitteln, die sie für ihre Berufslaufbahn benötigen.“

Barrierefreie offene Schule

Offenheit, Großzügigkeit und Barrierefreiheit sind Qualitäten, die dem Schulzentrum zuzusprechen sind und gleichzeitig der pädagogischen Arbeit an der Allgemeinen Sonderschule zugrunde liegen. „Unsere Schule ist eine offene Bildungseinrichtung. Das Haus bietet den optimalen Rahmen für unsere pädagogische Arbeit. Behindertengerechte Klassen- und Therapieräume, ein direkter Zugang zum Garten mit Sport- und Spielgeräten, ein Barfußweg und das Hochbeet zum Selber-Garteln. Unsere Kinder finden hier viele Möglichkeiten, sich frei zu bewegen und zu entfalten. Und wir haben den Platz, den wir brauchen, um in Zusammenarbeit mit Experten sonderpädagogische und therapeutische Konzepte umsetzen zu können.“

 

Foto:  © Kein Fest zum 10-Jahres-Jubiläum des Schulzentrums Krems, aber ein neues Branding „Kremsbildet“. Regina Holzer (Leiterin ASO Krems), Martin Müllner (Leiter Polytechnische Schule), Stadträtin Sonja Hockauf-Bartaschek, Sonja Lechner-Paschinger (Leiterin Mittelschule Krems) und Bürgermeister Dr. Reinhard Resch gratulieren. © Stadt Krems

 

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