An rund 30 interaktiven Stationen können Besucher:innen auf der MS-Wissenschaft selbst aktiv werden: Sie testen Medikamente an einem künstlichen Organ, messen ihren Herzschlag mit einer Kamera oder tauchen virtuell in den Operationssaal der Zukunft ein. Drei Stationen widmen sich aktuellen Forschungsansätzen zu Demenz, Diabetes und Endometriose. Am ersten Tag machten sich Bundesministerin Eva Maria Holzleitner, Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf und Bürgermeister Peter Molnar gemeinsam ein Bild von der Ausstellung. Ebenfalls beim Rundgang an Bord mit dabei war die Rektorin der Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften (KLU), Andrea Olschewski.
Zwei Exponate aus Niederösterreich
Zwei Exponate stammen in diesem Jahr aus Niederösterreich und zeigen, wie innovativ die Forschungslandschaft im Land aufgestellt ist: Die Professorinnen Birgit Pfaller Eiwegger und Julia Mascherbauer vom Universitätsklinikum St. Pölten und der Karl Landsteiner Privatuniversität aus Krems haben das Exponat „Geschlechtersensible Medizin“ konzipiert. Es erklärt, wie das sogenannte Gender Data Gap entsteht und wie Forschung dazu beiträgt, Diagnosen zu verbessern. Denn Herz Kreislauf Erkrankungen werden aktuell bei Frauen oft später erkannt als bei Männern, weil Symptome anders auftreten und Datenlücken bestehen.
Schiff liegt noch bis 19. September in Krems
Das österreichische Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung sowie die Abteilung Wissenschaft und Forschung des Landes Niederösterreich ermöglichen 2026 den Aufenthalt der MS Wissenschaft in Österreich. In Krems macht die MS Wissenschaft noch bis 19. September an der Donaustation Nr. 39 Halt. Der Eintritt ist frei, Führungen gibt es täglich um 17 Uhr, am Samstag zusätzlich um 11 Uhr.