Von der historischen Holzbrücke bis zu modernen Verkehrsverbindungen: Die Donaubrücken prägen seit Generationen das Leben und die Entwicklung der Region. Bei einer rund dreieinhalbstündigen Schifffahrt am Nationalfeiertag erfahren die Teilnehmer:innen Wissenswertes über ihre Entstehung, ihre baulichen Besonderheiten und ihre Bedeutung für den Verkehr und die Wirtschaft. Historische Einblicke, fachkundige Erläuterungen und persönliche Erinnerungen von Zeitzeugen machen die Geschichte der Brücken lebendig.
Das Programm im Detail
Den Auftakt bildet die Mauterner Brücke, deren Entwicklung von der Holz- zur Stahlkonstruktion Lokalhistoriker Josef Hadrbolec beleuchtet. Anschließend widmet sich der ehemalige ÖBB-Brückenbau-Experte Josef Teufner der Eisenbahnbrücke und ihrer Bedeutung als Transportweg für den Handel. Über die St. Pöltner Brücke als moderne Verkehrsverbindung informiert Paul Ullmann von der Brückenbauabteilung des Landes Niederösterreich. Gemeinsam mit Josef Mayer gibt er außerdem Einblicke in die Donaubrücke Traismauer (St. Georgsbrücke), die jüngste der vier Brücken. Neben den fachlichen Ausführungen bietet die Fahrt Gelegenheit, die imposanten Bauwerke aus einer besonderen Perspektive zu betrachten und mit den Experten sowie Zeitzeugen ins Gespräch zu kommen. Auch die Bürgermeister Peter Molnar (Krems) und Heinrich Brustbauer (Mautern) begleiten die Fahrt.
Anmeldung bis 23. Oktober möglich
Abfahrt der „MS Mariandl“ ist am Montag, 26. Oktober, um 14 Uhr beim Schifffahrtszentrum Krems-Stein, Welterbeplatz 1. Die Rückkehr ist für 17.30 Uhr vorgesehen. Anschließend klingt die Veranstaltung gemütlich an Bord aus. Der Unkostenbeitrag beträgt 29 Euro (inklusive Schifffahrt, Snacks und Getränk) und ist direkt auf dem Schiff zu bezahlen. Eine Anmeldung ist bis Freitag, 23. Oktober, erforderlich: Stadtgemeinde Mautern, E-Mail: anmeldung@mautern-donau.gv.at oder Tel. 02732/83151. Die Veranstaltung wird von Lokalhistoriker Josef Hadrbolec organisiert und von kremskultur unterstützt.