In seiner multimedialen Arbeit setzt sich der in Krems geborene Künstler mit der Fragilität von Erinnerung, Kindheit und gesellschaftlicher Sicherheit auseinander. Fotografien von Namen gefallener Soldaten treffen auf die stille Szenerie eines Spielplatzes im Wald – ein eindringlicher Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart, zwischen Unbeschwertheit und Verlust. Kuratiert wird die Ausstellungsreihe „Spot on“ von Kulturgemeinderätin Elisabeth Kreuzhuber, die regelmäßig künstlerische Positionen im Rathaus präsentiert. „Es ist mir ein zentrales Anliegen, im Rathausfoyer einen Zugang zu Kunst zu ermöglichen und regelmäßig Kremser Talente vorzustellen, damit sowohl Bürger:innen als auch Besucher:innen die Vielfalt Kremser Kunstschaffender kennenlernen zu können“, betont Kreuzhuber.
Die Eröffnung der Ausstellung wird von einer Laudatio der Bildwissenschafterin Viola Rühse begleitet. Die Ausstellung ist bis 28. Mai bei freiem Eintritt im Rathausfoyer Krems zu sehen: Mo-Do 8-16 Uhr, Fr 8-12 Uhr, Obere Landstraße 4.
Konrad Stania, geboren 1961 in Krems, studierte Kulturtechnik und Wasserwirtschaft an der BOKU Wien und promovierte im Fachgebiet Siedlungswasserwirtschaft. Seit 1993 ist er im Bundesdienst im Bereich der Internationalen Wasserwirtschaft tätig und war unter anderem in multilateralen und bilateralen Gremien wie der Donauschutzkommission sowie in internationalen Gewässerkommissionen aktiv. Parallel dazu arbeitet Stania künstlerisch in den Bereichen Fotografie und Medien. Er ist Initiator des Kunstprojekts „Mailüfterl“ in Krems und Vorstandsmitglied der Fineart Galerie Traismauer. Er lebt mit seiner Frau in Krems-Stein und Wien – www.konradstania.at