„Die Verzögerungen und vagen Aussagen haben jetzt ein Ende“, zeigt sich Bürgermeister Peter Molnar erfreut. Der Kremser Gemeinderat hatte in seiner Sitzung im Dezember – mit breiter Mehrheit und gegen die Stimmen der freiheitlichen Fraktion – eine Resolution zur raschen Ausschreibung einer Ersatzbrücke während der Sanierung der Mauterner Donaubrücke beschlossen.
„Für die Stadt Krems ist es entscheidend, von der Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und vom zuständigen Landesrat Udo Landbauer endlich einen verbindlichen Zeitplan zu erhalten“, betont Molnar. „Die Stahlbrücke zwischen Stein und Mautern wurde bereits 1895 als Franz-Josephs-Brücke errichtet und ist seit über 130 Jahren in Betrieb. Damit hat sie das übliche Nutzungsalter von Brücken deutlich überschritten, da diese in der Regel bereits nach rund hundert Jahren umfassend saniert werden müssen.“
Vor diesem Hintergrund initiierte Bürgermeister Peter Molnar im August 2024 gemeinsam mit dem Mauterner Bürgermeister Heinrich Brustbauer sowie der NEOS-Fraktion Unterschriftenaktion für den Bau einer Ersatzbrücke. Innerhalb weniger Wochen unterstützten mehr als 12.000 Bürgerinnen und Bürger diese Petitionen.
„Ursprünglich war als Zwischenlösung während der Bauphase eine bis zu dreijährige Fährverbindung mit nur sehr begrenzten Kapazitäten vorgesehen“, erinnert Molnar. „Dank des engagierten Einsatzes vieler Bürgerinnen und Bürger aus Krems und Mautern sowie der Bürgermeisterkolleg:innen der Welterberegion Wachau konnte jedoch eine Ersatzbrücke eingefordert werden.“
Abschließend unterstreicht Molnar die Bedeutung der Donaubrücke für die gesamte Region: „Die Mauterner Donaubrücke ist eine zentrale Lebensader für Wirtschaft, Tourismus und den alltäglichen Pendelverkehr zwischen Stein und Mautern. Durch die Verzögerung bei der Planung und Ausschreibung von über einem Jahr besteht weiterhin die Gefahr einer Totalsperre der Brücke, noch vor der Fertigstellung der Ersatzbrücke – diese Gefahr hätte bei zügigem Vorgehen verhindert werden können.“