Im Mittelpunkt des Gesprächs stand das Thema lebenslanges Lernen. Rektorin Viktoria Weber betonte dabei ihr Engagement für einen möglichst breiten und offenen Bildungszugang. Sie setzt sich insbesondere dafür ein, dass Menschen ohne klassischen akademischen Hintergrund, aber mit langjähriger Berufserfahrung nach einem entsprechenden Aufnahmeverfahren weiterhin Zugang zu Weiterbildungs-Masterstudien erhalten. Hintergrund ist eine Novelle des Universitätsgesetzes, das den Zugang zu Weiterbildungs-Masterstudien für Personen ohne Bachelor-Abschluss an der Universität für Weiterbildung derzeit nicht ermöglicht.
Bürgermeister Peter Molnar unterstrich die Bedeutung dieses Ansatzes für die Stadt Krems: „Die Universität für Weiterbildung ist ein zentraler Bildungs- und Innovationsmotor für unsere Stadt. Gerade das Prinzip des lebenslangen Lernens ist für Krems als Bildungsstadt von großer Bedeutung. Es ist wichtig, dass auch Menschen ohne akademische Laufbahn die Möglichkeit haben, sich weiterzubilden und neue Chancen zu ergreifen.“
Einigkeit bestand darüber, die Zusammenarbeit zwischen Stadt Krems und Universität für Weiterbildung weiter zu intensivieren. Bereits in der Vergangenheit konnte die Stadt von wissenschaftlich fundierten Inputs profitieren – etwa im Rahmen des Projekts PopUpUrban Space, das wertvolle Impulse für eine nachhaltige Stadtentwicklung lieferte.
Darüber hinaus wurde auch das neue Studium Psychotherapie thematisiert, das künftig einen wichtigen Beitrag zur regionalen Versorgungs- und Bildungslandschaft leisten soll. „Die enge Kooperation mit der Universität für Weiterbildung bringt Know-how, Innovation und nachhaltige Entwicklung in unsere Stadt. Diesen Weg wollen wir gemeinsam konsequent weitergehen“, so Bürgermeister Molnar abschließend.
Infos Masterstudium Psychotherapie: www.donau-uni.ac.at