Im Mittelpunkt der Sanierung stand die südliche Fahrspur, deren Asphaltdecke durch massive Frostschäden des vergangenen Winters stark in Mitleidenschaft gezogen war. Der bestehende Belag wurde auf die gesamte Breite abgefräst und anschließend mit einer vier Zentimeter starken neuen Asphaltdeckschicht überzogen. Bereits im Vorfeld der Straßenbauarbeiten wurden notwendige Leitungsarbeiten durchgeführt. Dabei erfolgten Arbeiten für den Glasfaserausbau sowie die Sanierung von Fernwärmeschächten. Durch die zeitliche Abstimmung konnten die unterschiedlichen Infrastrukturmaßnahmen gebündelt werden. Im Bereich der Parkbucht beim Finanzamt beziehungsweise bei der Polizei wurde zudem eine Fläche entsiegelt. Damit leistet die Stadt Krems im Zuge der Straßensanierung auch einen Beitrag zur Reduktion versiegelter Flächen.
„Die Rechte Kremszeile ist eine wichtige Verkehrsverbindung, die nun wieder in einem guten Zustand ist. Mit der Sanierung haben wir nicht nur die Fahrbahn erneuert, sondern die Arbeiten auch sinnvoll mit notwendigen Maßnahmen an den Leitungen verbunden. Die zusätzliche Entsiegelung zeigt, dass wir bei unseren Straßenbauprojekten auch ökologische Aspekte mitdenken. Damit investieren wir nachhaltig in eine gut funktionierende und zukunftsfähige Infrastruktur“, betont Infrastruktur-Stadtrat Werner Stöberl.
Insgesamt investierte die Stadt Krems rund 270.000 Euro in die Sanierung. Die Maßnahme ist Teil des außerordentlichen Straßenbauprogramms 2026–2028.