„Die Neueröffnung von Europlasma in Krems ist ein starkes Zeichen für Verantwortung im Hinblick auf die angestrebte Unabhängigkeit von amerikanischen Märkten im Bereich der Erzeugung von Plasmaprodukten“, betont Vizebürgermeisterin Eva Hollerer und ergänzt: „Das neue Spendezentrum ist ein wirtschaftlicher Impuls und passt hervorragend in den medizinischen Universitätsbereich sowie zur Biomedizin in Krems.“
Das moderne neue Zentrum bietet eine angenehme Atmosphäre und ein erfahrenes medizinisches Team. Ziel ist es, Menschen aus Krems und Umgebung für die Bedeutung von Plasmaspenden zu sensibilisieren – denn Plasma ist ein lebenswichtiger Bestandteil für die Herstellung von Medikamenten, die vielen Patient:innen das Leben retten oder erleichtern.
„Krems ist eine Stadt mit Geschichte, Dynamik und einem starken Gemeinschaftsgefühl. Wir freuen uns, hier einen Ort zu schaffen, an dem gesellschaftliches Engagement ganz konkret gelebt werden kann“, so Europlasma-Geschäftsführer Maximilian Hudl.
Warum Plasmaspenden so wichtig sind
Blutplasma ist ein unverzichtbarer Rohstoff für die Herstellung von Medikamenten – etwa für Menschen mit Immunschwächen, Blutgerinnungsstörungen oder seltenen Erkrankungen. Diese Präparate können nicht künstlich hergestellt werden und sind auf freiwillige Spenden angewiesen.
Bei der Spende wird ausschließlich das Plasma entnommen, die restlichen Blutbestandteile fließen direkt zurück in den Körper. Die Spende ist sicher, gut verträglich und dauert rund 45 Minuten. Als Zeichen der Wertschätzung erhalten Spender:innen eine Aufwandsentschädigung von 40 Euro.
Europlasma ist ein österreichisches Unternehmen, das seit 1986 auf die Gewinnung von Blutplasma spezialisiert ist. Seit 2010 ist Europlasma Teil der französischen LFB-Gruppe, einem führenden biopharmazeutischen Unternehmen, das sich auf die Entwicklung und Produktion plasmabasierter Medikamente spezialisiert hat. Gemeinsam verfolgen beide Unternehmen ein Ziel: Leben retten – durch moderne Medizin und das Engagement freiwilliger Spender:innen.