Im Jahr 2025 haben die Gemeinden Krems, Furth, Mautern und Rohrendorf erstmals ein gemeinsames Programm für die Europäische Mobilitätswoche organisiert. Unter dem Motto „Mobilität verbindet Gemeinden“ zeigten sie von 16. bis 22. September, wie klimafreundliche Mobilität den Alltag bereichern und gleichzeitig die Zusammenarbeit über Gemeindegrenzen hinweg stärken kann. Das vielfältige Angebot richtete sich an alle Altersgruppen und reichte von Fachvorträgen und Diskussionsrunden über kreative Aktionen im öffentlichen Raum bis hin zu Sport- und Familienangeboten. Insgesamt nahmen rund 500 Personen an den Veranstaltungen in den vier Gemeinden teil.
Großes ehrenamtliches Engagement
Besonders würdigte die Jury die enge Abstimmung über Gemeinde- und Institutionsgrenzen hinweg. Die gemeinsame Mobilitätswoche habe gezeigt, dass nachhaltige Mobilität nicht an Gemeindegrenzen endet und durch Kooperation zusätzliche Impulse für die gesamte Region entstehen können. Hervorgehoben wurde außerdem das große ehrenamtliche Engagement, das wesentlich zur Planung und erfolgreichen Umsetzung der zahlreichen Veranstaltungen beigetragen hat. Mobilitätsminister Peter Hanke überreichte die Urkunde im Rahmen der klimaaktiv Jahreskonferenz in Wien an Bürgermeister Peter Molnar und Baudirektor Reinhard M. Weitzer.
„Mobilität betrifft uns alle“
„Die Auszeichnung bestätigt, dass wir mit der Zusammenarbeit über Gemeindegrenzen hinweg den richtigen Weg eingeschlagen haben. Mobilität betrifft uns alle und lässt sich gerade in einer eng verflochtenen Region am besten gemeinsam weiterentwickeln. Mein Dank gilt unseren Partnergemeinden sowie allen haupt- und ehrenamtlich Beteiligten, die mit großem Engagement zum Erfolg der Mobilitätswoche beigetragen haben“, betont Bürgermeister Peter Molnar.
„Mobilität sollte regional gedacht werden“
„Gerade wenn es um Mobilität geht, ist die Zusammenarbeit mit unseren Nachbargemeinden besonders wichtig. Mobilität hört ja nicht an den Stadt- bzw. Gemeindegrenzen auf, sondern sollte regional gedacht werden. Genau das passiert bei der Organisation und Durchführung der Europäischen Mobilitätswoche in unserer Region. Vielen Dank dafür!“, ergänzt Umwelt- und Mobilitätsstadträtin Alexandra Ambrosch. „Der Preis ist eine besondere Anerkennung dafür, welche Dynamik entstehen kann, wenn Menschen Initiative ergreifen, ehrenamtlich anpacken und über Gemeinde- und Parteigrenzen hinweg zusammenarbeiten. Genau das hat unsere Mobilitätswoche ausgemacht. Diesen Schwung sollten wir nutzen, um die Mobilität in Krems und der Region gemeinsam weiterzuentwickeln", meint Fuß- und Radverkehrsbeauftragter Gemeinderat Ronny Weßling.
Mit dem Österreichischen Mobilitätswochenpreis werden besonders engagierte Gemeinden und Initiativen ausgezeichnet, die im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche 2025 wirkungsvolle Akzente für klimafreundliche und nachhaltige Mobilität setzen.