„Mit der Umstellung der Feuerwehrzentrale auf Fernwärme setzen wir einen wichtigen Meilenstein auf unserem Weg zu einer klimafreundlichen und zukunftssicheren Stadt. Wir investieren damit nicht nur in den Klimaschutz, sondern auch in die Versorgungssicherheit unserer kommunalen Infrastruktur. Die Freiwillige Feuerwehr Krems übernimmt hier eine Vorbildrolle, der weitere städtische Gebäude folgen werden“, betont Bürgermeister Peter Molnar.
Vor der Umstellung im Jahr 2023 lag der Gasverbrauch der Feuerwehrzentrale bei rund 215.000 kWh pro Jahr. Dies entsprach etwa 21 Prozent des gesamten Jahresgasverbrauchs aller kommunalen Gebäude der Stadt Krems, der damals bei rund 1,013 Millionen kWh lag. Durch die Umstellung von Gas auf Fernwärme Mitte 2024 konnte dieser Gasverbrauch (218.000 kWh) vollständig ersetzt werden. Im Jahr 2025 betrug der Fernwärmeverbrauch der Feuerwehrzentrale rund 230.000 kWh. Damit wird ein wesentlicher Teil des bisherigen kommunalen Gasverbrauchs durch erneuerbare Wärme ersetzt und die Dekarbonisierung der städtischen Gebäude konsequent vorangetrieben.
„Neben der Umstellung auf erneuerbare Wärme wurde auch das bestehende Heizsystem umfassend modernisiert. Dadurch können wir die bereitgestellte Energie effizienter nutzen und den Betrieb der Feuerwehrzentrale langfristig wirtschaftlicher und zukunftssicher gestalten“, erklärt Karl Rauscher, Bereichsleiter für Facility- und Energiemanagement der Stadt Krems.
Die Feuerwehrzentrale dient dabei als Vorzeigeprojekt: Weitere kommunale Gebäude und Anlagen sollen schrittweise auf eine erneuerbare Energieversorgung umgestellt werden. Dadurch werden nicht nur fossile Energieträger ersetzt, sondern auch die Abhängigkeit von schwankenden Energiepreisen verringert und die regionale Wertschöpfung gestärkt. „Die Energiewende im Gebäudebereich ist eine langfristige Aufgabe, die viele einzelne Maßnahmen erfordert. Entscheidend ist, dass wir diesen Weg konsequent fortsetzen und aus bereits umgesetzten Projekten lernen, um künftige Vorhaben gezielt weiterzuentwickeln“, ergänzt Stefanie Widhalm, KEM-Managerin.
Das Projekt wird aus Mitteln des Klima- und Energiefonds gefördert und im Rahmen des Programms „KEM Krems“ umgesetzt.