Farbe, Bewegung und Rhythmus bilden die zentralen Parameter ihres künstlerischen Ausdrucks. Christina Gschwantners Malerei entsteht ohne Vorzeichnungen oder starre Konzepte – die Komposition entwickelt sich unmittelbar aus der Bewegung heraus. Ihre Arbeiten untersuchen das Spannungsverhältnis zwischen emotionaler Spontaneität und formaler Disziplin.
Der Ausstellungstitel verweist auf den doppelten Charakter der Farbe in ihrem Werk: Farbe fungiert zugleich als emotionales Medium und als strukturelles Element. In dynamischen Bildprozessen verdichten sich Gestik, Rhythmus und Farbintensität zu vielschichtigen Kompositionen, die zwischen kontrollierter Setzung und expressiver Offenheit oszillieren.
Vernissage: Donnerstag, 12. März,18 Uhr
museumkrems mit galeriekrems, Körnermarkt 14, 3500 Krems
Die Ausstellung ist von 13. März bis 3. Mai, täglich von 10 bis 18 Uhr in der galeriekrems zu sehen.
Zur Person
Christina Gschwantner studierte Malerei und Grafik an der Universität für angewandte Kunst Wien. Arbeitsaufenthalte in Griechenland, Mexiko und New York sowie eine Residency in Australien. Förderungsstipendien der Sussmann Stiftung und der Universität für angewandte Kunst. Internationale Ausstellungstätigkeit; Werke u.a. in der Saatchi Art Collection (London), der Fubon Art Foundation (Taiwan) und der Artothek Niederösterreich. Sie lebt und arbeitet in Wien und Niederösterreich.