Gestartet ist Wolf zu seiner rund 2.800 Kilometer langen Tour in Deutschland. Sein Ziel: der Donau bis zum Schwarzen Meer zu folgen – aus eigener Kraft und mit rund 30 Kilometern Tagesleistung. Etwa zwei Monate hatte der selbstständige Marketingfachmann aus Bludesch ursprünglich für sein Abenteuer eingeplant. Niedrigwasser, Gegenwind und die zahlreichen Staustufen haben seinen Zeitplan allerdings bereits ordentlich durcheinandergebracht. Die ersten rund 100 Kilometer musste er aufgrund des niedrigen Wasserstands sogar auslassen.
Sein Kajak ist für die lange Reise entsprechend ausgerüstet: Neben dem Gepäck ist auch der Laptop mit dabei. Geladen werden die technischen Geräte regelmäßig bei Zwischenstopps auf Campingplätzen. Besonders aufwendig sind die Staustufen entlang der Donau, da Wolf sein Kajak dort aus dem Wasser holen muss. Auch fehlende Strömung und Gegenwind machen das Vorankommen mitunter mühsam.
Für Wolf steht bei der Reise vor allem die persönliche Herausforderung im Mittelpunkt. Er wolle sich immer wieder neue Ziele setzen, aus der eigenen Komfortzone herauskommen und ausprobieren, was aus eigener Kraft möglich ist. Sein Weg soll ihn über Österreich und Südosteuropa schließlich bis ans Schwarze Meer führen.
„Wer sich auf eine solche Reise einlässt, braucht Ausdauer, Mut und eine gehörige Portion Abenteuerlust. Die Donau verbindet Krems mit vielen Ländern und Regionen Europas – Simon Wolf erlebt diese Verbindung auf eine ganz besondere Weise. Ich habe mich sehr gefreut, ihn bei seinem Zwischenstopp in Krems persönlich kennenzulernen, und wünsche ihm für die weitere Fahrt gutes Wetter, eine günstige Strömung und vor allem eine sichere Ankunft am Schwarzen Meer“, so Bürgermeister Peter Molnar.
Nach der kurzen Pause am Kremser Yachthafen hieß es für Simon Wolf wieder: einsteigen, paddeln und Kilometer sammeln. Seine Reise dokumentiert der Vorarlberger auch über Instagram und YouTube.