Stadtarchiv

Das Stadtarchiv Krems, dessen älteste Bestände auf das 13. Jahrhundert zurückgehen, ist als Ausdruck der städtischen Verwaltung das Gedächtnis der Stadt. Mit der besonderen Berücksichtigung der historisch einzigartigen Sonderstellung der Doppelstadt Krems-Stein verwahrt das Archiv den schriftlichen Nachweis der Verwaltungstätigkeit beider landesfürstlichen Städte. Der Wert des Stadtarchivs liegt insbesondere in seinen fast lückenlosen Amtsbuchreihen, die das Handeln von Stadtrat, Kammeramt und städtischen Ämtern für Krems und Stein nachvollziehbar machen. Neben den damit verbundenen Verwaltungsakten weist das Stadtarchiv Krems zudem eine rund 1.000 Stück umfassende Urkundensammlung, eine Sammlung bedeutender Nachlässe verdienter Persönlichkeiten sowie ein Zeitungsarchiv mit Schwerpunkt auf lokale und regionale Zeitungen auf. Dazu beherbergt das Stadtarchiv eine umfassende Wissenschaftliche Bibliothek, die neben der Geschichtsforschung und der Kunstgeschichte auch Werke mit regionaler Relevanz im Fokus hat. Ein Teil, insbesondere mit Kremser Bezügen, steht ForscherInnen als Handapparat im Lesesaal zur Verfügung.
    
Das Stadtarchiv Krems befindet sich gerade in einer Phase der Neustrukturierung und -aufstellung. Die bislang nicht verzeichneten Bestände sollen künftig in einer Onlinedatenbank find- und somit benützbar werden.

Das Stadtarchiv Krems befindet sich in den Räumlichkeiten des Kulturamts, Körnermarkt 14, 3500 Krems. Zu den Öffnungszeiten (Dienstag bis Donnerstag, 08:00 bis 12:00 und 13:00 bis 15:30 Uhr sowie nach Vereinbarung) steht der Lesesaal allen ForscherInnen offen.
    
Ein provisorisches Bestandsverzeichnis des Stadtarchivs und des Zeitungsarchivs steht ebenso wie die Benutzerordnung als Download zur Verfügung.
  
Die Urkundensammlung ist über nachstehenden Link verfügbar: www.monasterium.net

Die im Rahmen des an der Universität Wien durchgeführten Projekts „Der Donauhandel. Quellen zur Österreichischen Wirtschaftsgeschichte des 17. und 18. Jahrhunderts“ digitalisierten Kremser Waag- und Niederlagsbücher samt einer Datenbank sind ebenfalls online verfügbar: www.univie.ac.at