Verkehrssicherheit im Schulbereich Hoher Markt

Sie haben es sicherlich schon den Medien entnommen: Die Stadt hat ein Beteiligungsprojekt ins Leben gerufen, das die Neugestaltung des Hohen Marktes und die verbesserte Verkehrssicherheit rund um die Schulen auf dem Platz zum Ziel hat.  Zu diesem Stakeholder-Dialog waren unter anderem SchuldirektorInnen, Eltern- und SchülervertreterInnen eingeladen sowie Anrainer und Wirtschaft. Begleitet wurde der Prozess von externen ExpertInnen in Sachen Verkehrsplanung und Kommunikation.

Nach mehrmonatiger Arbeit im Stakeholder-Dialog hat sich folgender Lösungsansatz herauskristallsiert:  

Elternhaltestellen statt Elterntaxis

  • direkte Zufahrt zu den Schulen auf dem Hohen Markt ab Schulbeginn 2022 nicht mehr möglich
  • sieben Standorte mit ungefähr 25 Elternhaltestellen (siehe Plan unten) 
  • gefahrloses Aussteigen der Kinder, damit diese zu Fuß zur Schule weitergehen können
  • von allen Stadteinfahrten aus gut erreichbar 

Die Erfahrung hat gezeigt, dass gerade Elterntaxis eine große Gefahrenquelle – vor allem für Schülerinnen und Schüler –  darstellen (Halten an unübersichtlichen Stellen, riskantes Ein- und Ausparken etc.). Diese Unfallgefahr wird durch den reduzierten Verkehr gebannt. Mehr noch: Kinder profitieren dadurch, dass sie sich schon vor Unterrichtsbeginn im Freien bewegen, sie sind dann ausgeglichener und konzentrierter.

Wir ersuchen Sie, dass auch Sie diese Maßnahmen mittragen – für mehr Lebensqualität auf dem historischen Platz und für die Sicherheit aller VerkehrsteilnehmerInnen, aber vor allem für unsere Kinder!

 

Elternhaltestellen:

  • Kremstalstraße, Firma Castka
  • Klinglhuber, Hohensteinstraße 2
  • Wiener Brücke - Eyblparkstraße, gegenüber der Ausfahrt Mondlgasse
  • Ringstraße Nord: Entlang Bezirkshauptmannschaft
  • Ringstraße Süd: entlang Wiener Städtischen und Kremser Bank
  • Dreifaltigkeitsplatz Süd: südlich des Platzes
  • Dreifaltigkeitsplatz Ost: Stellplätze entlang dem Gasthaus "Zum goldenen Hirschen"
  • Südtirolerplatz: Entlang dem Landesgericht