Auf rund 60 Quadratmetern führt die neue Ausstellung von der Furt und den früheren Holzbrücken bis zur heutigen Stahlbrücke. Sie erklärt die technischen Herausforderungen der anstehenden Sanierung und gibt Einblick in die aktuellen Arbeiten. Ein umfangreiches Projektvideo stellt das Gesamtvorhaben direkt vor Ort vor.
„Wir wollen die Bevölkerung so gut wie möglich mitnehmen und keine Fragen offenlassen. Der neue Infocontainer gibt umfassend Auskunft über die anstehende Sanierung der Donaubrücke Stein-Mautern“, erklärt Niederösterreichs Verkehrslandesrat LH-Stellvertreter Udo Landbauer. „Die Sanierung und Verbreiterung der Donaubrücke ist ein Mammutprojekt, das jetzt konsequent umgesetzt wird, damit unsere Pendler, Familien, Landwirte und Betriebe eine moderne Brücke erhalten, die für die nächsten 100 Jahre eine sichere und verlässliche Querung ermöglicht“, so Landbauer.
Der Infocontainerergänzt die bestehende Projektwebsite www.donaubruecke-stein-mautern.at. Seit Anfang Oktober bündelt diese den Bauzeitplan, aktuelle Meldungen, häufige Fragen, ein umfassendes Projektvideo und Kontaktmöglichkeiten. Über die Website können Interessierte auch einen Newsletter abonnieren und die Ombudsstelle erreichen.
„Mit dem Infocontainer wollen wir die Bevölkerung direkt vor Ort abholen und einen guten Überblick geben. Die Maßnahmen, die wir setzen, sind wichtig für die gesamte Region. Wir freuen uns gemeinsam mit dem Team vom Brückenbau eine gute Arbeitsleistung erbringen zu können“, betont NÖ Straßenbaudirektor Rainer Irschik.
Das Ergebnis der jüngsten Brückenprüfung ist auf der Website dokumentiert: Derzeit sind laut Land Niederösterreich keine zusätzlichen Verkehrseinschränkungen erforderlich. Die Brücke kann innerhalb der geltenden Nutzungsbedingungen weiter genutzt werden. Die Korrosion schreitet jedoch weiter voran. Daher sind 2027 Erhaltungsarbeiten notwendig, um die Bestandsbrücke bis zur voraussichtlichen Fertigstellung der Ersatzbrücke im Jahr 2028 zu erhalten. Während dieser Arbeiten kann es zu geringfügigen Verkehrseinschränkungen kommen. Über konkrete Maßnahmen wird das Land Niederösterreich die Bevölkerung rechtzeitig informieren. Die nächste Brückenprüfung ist für das Frühjahr 2027 vorgesehen.