Das neue Klimabüro ist in der städtischen Baudirektion angesiedelt. Es übernimmt künftig die bereichsübergreifende Koordination, Steuerung und das Monitoring der Klimaneutralitätsmaßnahmen sowie die magistratsweite Umsetzungsverantwortung für relevante Vorgaben im Bereich Klimaschutz und Energiesparen. Zudem ist das Klimabüro für die Programmabwicklung (vor allem die „Mission Klimaneutrale Stadt“, die Klima- und Energiemodellregion und das e5-Programm für energieeffiziente Gemeinden) sowie für die Informations- und Öffentlichkeitsarbeit in seinem Bereich zuständig. Geleitet wird das neue Klimabüro von Stefanie Widhalm, die zugleich auch Managerin der Klima- und Energiemodellregion (KEM) Krems ist. Unterstützt wird sie von Karoline Nagl, die am 1. Juni ihre Tätigkeit als Projektmanagerin mit Schwerpunkt Kreislaufwirtschaft, Klima und Energie aufgenommen hat. Zeitnah wird das Team durch einen Bautechniker ergänzt, der insbesondere die Umsetzung von Sanierungsprojekten im kommunalen Gebäudebestand begleitet.
„Aus unseren Zielen sollen messbare Erfolge werden“
„Mit dem neuen Klimabüro schaffen wir eine zentrale Anlaufstelle, die unsere zahlreichen Klimaschutzaktivitäten bündelt und vorantreibt. Klimaneutralität ist kein Einzelprojekt, sondern eine Aufgabe, die alle Bereiche der Stadt betrifft. Mit diesem Team stärken wir die Zusammenarbeit innerhalb des Magistrats, begleiten konkrete Projekte und sorgen dafür, dass aus unseren Zielen messbare Erfolge werden. So leisten wir einen wichtigen Beitrag, um Krems Schritt für Schritt klimafit und zukunftssicher zu gestalten“, betont Bürgermeister Peter Molnar.
Stefanie Widhalm blickt optimistisch auf ihre neue Aufgabe: „Ich freue mich darauf, als neue Leiterin des Klimabüros Krems die nachhaltige und lebenswerte Zukunft unserer Stadt mitzugestalten. Gemeinsam mit einem starken Team und vielen engagierten Menschen werden wir die Maßnahmen des Klimaneutralitätsfahrplans konsequent umsetzen und die klimaneutrale Entwicklung von Krems aktiv voranbringen.“
Lebensqualität erhöhen, Kosten und Abhängigkeiten senken
Mit ihren vielfältigen Maßnahmen zum Klimaschutz möchte die Stadt Krems die Lebensqualität ihrer Bürger:innen weiter verbessern – sei es durch, weniger Emissionen, Lärm, Hitzeinseln oder Extremwetterereignisse. Gleichzeitig soll die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern und deren Herkunftsländern verringert werden. Durch den verstärkten Einsatz von selbst erzeugtem Sonnenstrom können zudem die laufenden Energiekosten des Magistrats gesenkt werden. Gezielte Sanierungen tragen darüber hinaus dazu bei, den städtischen Gebäudebestand langfristig wertsicher zu erhalten und zukunftsfit zu machen.
Krems ist eine von bundesweit 47 Pionierstädten
Als eine von insgesamt 47 österreichischen Pionierstädten arbeitet Krems daran, Klimaneutralität systematisch voranzutreiben. Der Klimaneutralitätsfahrplan bündelt Maßnahmen in den Bereichen Energie, Gebäude, Mobilität, Kreislaufwirtschaft sowie Partizipation und Organisation. Ziel ist es, die städtischen Einrichtungen bis 2030 und die gesamte Stadt bis 2040 klimaneutral weiterzuentwickeln. Das neue Klimabüro wird aus Mitteln des Klima- und Energiefonds gefördert und im Rahmen des Programms „Mission Klimaneutrale Stadt – Pionierstadt“ durchgeführt.
Weitere Informationen zu allen klimarelevanten Themen und Aktivitäten in Krems finden Sie auf der neuen Website: www.krems-klima.at