Christoph Stricker ist seit einem Jahrzehnt in der Stadt Krems Anlauf- und Beratungsstelle für Menschen mit Behinderungen sowie für all jene, die sich für deren Anliegen einsetzen. Zu seinen Aufgaben zählen unter anderem die Entgegennahme von Verbesserungsvorschlägen im Behindertenbereich – insbesondere im Hinblick auf barrierefreie Infrastruktur – sowie deren Weiterleitung an die zuständigen Stellen. Darüber hinaus setzt er sich mit verschiedenen Sensibilisierungsmaßnahmen dafür ein, das Bewusstsein für die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen in der Gesellschaft zu stärken. Viele Anliegen, mit denen sich Bürger:innen an den Behindertenbeauftragten wenden, betreffen Fragen rund um den Behindertenpass oder den Behindertenparkausweis sowie Hinweise auf fehlende Barrierefreiheit im öffentlichen Raum.
Barrieren abbauen und sensibilisieren
Zu den wichtigen Errungenschaften der vergangenen Jahre zählen unter anderem die Installation eines taktilen Leitsystems für Menschen mit Sehbehinderungen am Bahnhofplatz sowie Sensibilisierungsmaßnahmen in den städtischen Kindergärten sowie für Magistratsbedienstete. Zudem wurde der Behindertenbeirat der Stadt Krems bereits drei Mal vom BhW Niederösterreich als „Vorbild Barrierefreiheit“ ausgezeichnet.
„Wesentlicher Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität“
„Mit seinem langjährigen Engagement trägt Christoph Stricker maßgeblich dazu bei, die Lebensqualität von Menschen mit Behinderungen in Krems zu verbessern und die Stadt Schritt für Schritt barrierefreier zu gestalten“, würdigt Bürgermeister Peter Molnar die Arbeit von Christoph Stricker. Vizebürgermeisterin und Sozialreferentin Eva Hollerer findet ebenfalls anerkennende Worte: „Christoph Stricker leistet seit vielen Jahren einen wichtigen Beitrag für eine inklusive Stadt. Durch seine Arbeit werden Barrieren sichtbar gemacht und konkrete Verbesserungen angestoßen. Dafür gebührt ihm großer Dank.“
„Anliegen werden stets rasch umgesetzt“
Christoph Stricker selbst zieht nach zehn Jahren ebenfalls eine positive Bilanz: „Als Bindeglied zwischen den Bürger:innen und der städtischen Verwaltung kann ich sagen, dass die Zusammenarbeit gut funktioniert. Unsere Anliegen finden in den Abteilungen großen Anklang und werden stets rasch umgesetzt.“ Der 36-Jährige übt seine Funktion als Behindertenbeauftragter neben seiner hauptberuflichen Tätigkeit aus: Seit zweieinhalb Jahren ist er als Berufsfeuerwehrmann im Universitätsklinikum Krems tätig. Zuvor arbeitete er von 2010 bis 2013 im Sozialamt des Magistrats Krems. Er ist unter Tel. 02732/801-899 oder bebe@krems.gv.at erreichbar.