737.645 Fahrgäste bedeuten ein Plus von mehr als 52.600 Fahrten oder 7,7 Prozent im Vergleich zum Jahr 2024. Im Detail bleibt die „Lerchenfelder-Linie“ 3 mit über 190.000 Fahrgästen und einem Fahrgastanteil von knapp 26 Prozent weiter die beliebteste. Die Linien 2 und 7 durften jeweils rund 19.000 Fahrgäste mehr begrüßen als 2024. Zudem bedeutet dieser Zuwachs auf der Linie 7 eine Steigerung um nahezu 31 Prozent im Jahresvergleich. „Wir sind wirklich stolz und dankbar, dass die Fahrgastzahlen unsere Erwartungen noch deutlich übertroffen haben. Ein Beleg für die gute Planung und Akzeptanz unserer gelben Flotte. Besonderer Dank gilt natürlich den Buslenker:innen von BLAGUSS, die auch unter schwierigen Bedingungen täglich großartige Arbeit leisten“, so Baudirektor Reinhard M. Weitzer.
Rund 400.000 Kilometer in einem Jahr gefahren
Die stadtgelben Kremser Busse haben im Jahr 2025 auf ihren sieben Linien rund 400.000 Kilometer abgespult. Das Streckennetz ist rund 62,5 Kilometer lang, der Halbstundentakt mit den Abfahrtszeiten am Bahnhof Krems zu den Minuten ´20 und ´50 auf die Bahnanschlüsse nach Wien und St. Pölten hin optimiert. Mit der Verlängerung der Linie 7 um zwei Haltestellen bis zum Kino konnte Ende des Jahres das Angebot nochmals ausgeweitet und verbessert werden.
„Zukunftsweisendes Mobilitätsangebot“
„Hier wurde mit einem einstimmigen Gemeinderatsbeschluss ein zukunftsweisendes Mobilitätsangebot für Krems realisiert, dass das Marketingversprechen Besser vernetzt als je zuvor ohne Wenn und Aber erfüllt“, betont Bürgermeister Peter Molnar. „Rein rechnerisch nutzt jede:r Kremser Bürger:in mit Hauptwohnsitz den Stadtbus mehr als 28 Mal pro Jahr. Damit werden zehntausende Autofahrten im Stadtgebiet vermieden und das öffentliche Stellplatzangebot in der Stadt entlastet“, verdeutlicht der Stadtchef weiter. „Auch 2026 wird es Verbesserungen in der Haltestelleninfrastruktur geben, vor allem neue Wartehäuser, damit Stadtbusfahren in Krems noch bequemer wird. Die Planungen für ein neues Stadtbussystem nach 2028 werden ebenfalls intensiviert“, kündigt Umwelt- und Mobilitätsstadträtin Alexandra Ambrosch an.