„Mit der Flächenwidmungsänderung für die neue Straßenanbindung im Bereich Schloss Wasserhof schaffen wir eine wesentliche Grundlage für die Umsetzung des lang gehegten Wunsches vieler Gneixendorferinnen und Gneixendorfer. Durch die neue Verbindung soll das Ortsgebiet künftig spürbar entlastet und eine nachhaltige Weiterentwicklung des Stadtteils ermöglicht werden“, betont Bürgermeister Peter Molnar.
Der für Stadtentwicklung zuständige Baustadtrat Günter Herz, der die Änderung
Nr. 61a des Örtlichen Raumordnungsprogramms / Flächenwidmungsplans federführend begleitet hat, verweist auf die umfassenden Vorarbeiten: „Mit der neuen öffentlichen Straße wird das Siedlungsgebiet direkt an den bestehenden Kreisverkehr und damit an die B 37 angebunden. Ein Geh- und Radweg als sichere Verbindung von und nach Langenlois ist in der Planung berücksichtigt. Gleichzeitig werden rund 13.600 Quadratmeter wertvolle Wiesenflächen dauerhaft geschützt – eine Maßnahme, die vereinbart wurde.“ Für den Erhalt des Schlossparks wurden Flächen von Bauland in Grünland umgewidmet.
Im Zuge des Verfahrens wurden umfangreiche Untersuchungen durchgeführt. Das Projekt basiert auf einem umfassenden Naturschutzgutachten sowie verbindlichen Vereinbarungen zu Ausgleichs- und Schutzmaßnahmen. Diese waren auch ein wesentlicher Faktor für die positive Beurteilung im Rahmen der Klimarelevanzprüfung.
Silvia Schmid, die Leiterin des Amts für Stadt- und Verkehrsplanung, erklärt: „Das Projekt wurde fachlich intensiv geprüft und eng mit den zuständigen Stellen abgestimmt. Die gewählte Lösung verbindet künftig eine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur mit hohen Anforderungen an den Natur- und Landschaftsschutz.“
Mit dem Gemeinderatsbeschluss ist nun die raumordnungsfachliche Grundlage geschaffen. Nach der Genehmigung durch das Land Niederösterreich kann die Verordnung in Kraft treten.