Weitere Eindrücke finden Sie in unserer Fotogalerie.
Die traditionelle Gedenkveranstaltung begann mit einer Kranzniederlegung beim Sappeurdenkmal am Rande des Stadtparks. Die offizielle Gedenkstunde fand anschließend bei der Frauenbergkirche in Stein statt. In seiner Gedenkrede erinnerte der stellvertretende Kommandant der 3. Jägerbrigade, Oberstleutnant Wilfried Kaiser, an das unermessliche Leid, das die beiden Weltkriege über unzählige Familien gebracht haben. Ebenso würdigte er die Angehörigen des Bundesheeres und der Einsatzorganisationen, die seit Gründung der Zweiten Republik im Dienst ums Leben gekommen sind. Mit Blick auf den anhaltenden Krieg in der Ukraine betonte Kaiser die besondere Bedeutung von europäischem Zusammenhalt. In seiner Ansprache ging er auch auf die sicherheitspolitischen Herausforderungen Österreichs ein. Kaiser sprach sich für ein modernes, gut ausgestattetes Bundesheer aus und unterstrich die Bedeutung einer zeitgemäßen Ausbildung sowie des gesellschaftlichen Rückhalts für die Landesverteidigung.
An der Gedenkfeier nahmen Vertreter:innen des Bundesheeres, des Kameradschaftsbunds, des Hesserbunds, des Pionierbunds, der Polizei und der Justizwache teil. Niederösterreichs Militärkommandant Brigadier Georg Härtinger, Obmann Rupert Stöller vom Pionierbund Krems-Mautern sowie Pfarrer Militärsenior Michael Lattinger (Militärkommando NÖ) und Vikar Matthias Martin (Pfarre Stein) richteten Worte des Gedenkens an die Anwesenden und unterstrichen die Bedeutung von Frieden, Menschlichkeit und Zusammenhalt. Die Stadt Krems vertraten Bürgermeister Peter Molnar sowie mehrere Mitglieder des Gemeinderats. Unter den Ehrengästen befanden sich Nationalratspräsident Walter Rosenkranz sowie Volkshilfe-Präsident Ewald Sacher. Die traditionelle Gedenkstunde bot Gelegenheit, innezuhalten, der Verstorbenen zu gedenken und die Bedeutung von Frieden und Zusammenhalt in Erinnerung zu rufen. Im Anschluss klang die Veranstaltung bei einem Imbiss aus.