„Mit dieser Anlage schaffen wir einen Ort, an dem Bewegung, Freizeit und Begegnung zusammenkommen. Krems investiert laufend in attraktive Sport- und Freizeitangebote für alle Generationen. Besonders wichtig war uns dabei, einen Platz zu schaffen, der von den Jugendlichen angenommen wird und langfristig ein lebendiger Treffpunkt für die Stadt ist“, betont Bürgermeister Peter Molnar.
Die neue Anlage entstand beim sogenannten „Schwarzen Platz“ im Mitteraupark und vereint einen technisch anspruchsvollen Skatepark mit einem vielseitig nutzbaren Pumptrack. Das Projekt wurde von Beginn an unter Einbindung der späteren Nutzer:innen geplant.
„Jugendbeteiligung ist für uns kein Schlagwort, sondern gelebte Praxis. Die Ideen und Wünsche der jungen Menschen sind direkt in die Planung eingeflossen. Dadurch entstand eine Anlage, die genau auf die Bedürfnisse der Nutzerinnen und Nutzer abgestimmt ist und gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zur Attraktivierung des öffentlichen Raums leistet“, erklärt Sport- und Jugendstadträtin Bernadette Laister.
Einen wesentlichen Anteil an der Umsetzung hatte der Verein Trailwerk Wachau, dessen Mitglieder zahlreiche Stunden ehrenamtlich in das Projekt investierten. Obmann Martin Samek zeigt sich erfreut über das Ergebnis: „Für uns war von Anfang an klar, dass wir dieses Projekt unterstützen wollen. Die Region hat eine aktive Bike- und Actionsport-Community und mit dieser Anlage entsteht ein Ort, an dem Menschen aller Altersgruppen gemeinsam Sport betreiben können. Besonders freut uns, dass wir unsere Erfahrung in die Planung und Umsetzung einbringen konnten.“
Auch der Verein Impulse begleitete den Entstehungsprozess intensiv. Geschäftsführerin Manuela Leoni-Schindlegger unterstreicht die Bedeutung des Projekts für junge Menschen: „Der Wunsch nach einem modernen Skatepark und einem Pumptrack wurde von Kindern und Jugendlichen immer wieder an uns herangetragen. Umso schöner ist es, dass dieser Wunsch nun Realität geworden ist. Die Anlage bietet nicht nur sportliche Möglichkeiten, sondern auch einen attraktiven Ort für Begegnung, Austausch und gemeinsame Freizeitgestaltung.“
Für die Planung und Errichtung des Skateparks war das Unternehmen M-Ramps verantwortlich. Geschäftsführer Alex Mehler hebt die Besonderheiten hervor: „Die Anlage in Krems vereint unterschiedliche Schwierigkeitsgrade und Nutzungsmöglichkeiten auf engem Raum. Dadurch profitieren sowohl Anfängerinnen und Anfänger als auch erfahrene Fahrerinnen und Fahrer. Das macht den Standort besonders attraktiv und sorgt dafür, dass hier langfristig viel Leben sein wird.“
Die Bauarbeiten wurden vom Sportamt der Stadt Krems begleitet und konnten planmäßig umgesetzt werden. Amtsleiter Günter Kammerer bedankt sich bei allen Projektpartner:innen: „Die Zusammenarbeit zwischen Stadt, Planer:innen, ausführenden Firmen und Vereinen hat hervorragend funktioniert. Besonders erfreulich ist, dass das Projekt im vorgesehenen Zeit- und Kostenrahmen realisiert werden konnte. Das Ergebnis kann sich sehen lassen und wird die Kremser Sportlandschaft nachhaltig bereichern.“
Bei der Eröffnungsfeier konnten die Besucher:innen die neue Anlage ausgiebig testen. Gemeinsam mit Trainer:innen sowie Mitgliedern der Vereine Trailwerk Wachau und „BPS-SK8, BMX & Randsport – Verein für Subkultur“ standen Leihgeräte und Schutzausrüstung zur Verfügung. Vorführungen und Testfahrten sorgten für einen gelungenen Start in eine neue Ära des Actionsports in Krems.
Die neue Skatepark- und Pumptrack-Anlage macht Krems um einen attraktiven Bewegungs- und Begegnungsraum reicher. Ob Skaten, Biken, Rollen oder Trainieren – die moderne Anlage bietet vielfältige Möglichkeiten für Sport, Freizeit und Jugendkultur. Die Stadt Krems investierte insgesamt rund 340.000 Euro in das Projekt, wobei die Förderung von SPORTLAND Niederösterreich in Höhe von 16.000 Euro enthalten ist.