Mit dem neuen Strauchschnittplatz in Egelsee verfolgt die Kremser Abfallwirtschaft das Ziel, die Zahl der Entleerungsfahrten für die bislang verwendeten Container deutlich zu senken. „Durch die gezielte Sammlung von Strauch- und Baumschnitt können wir Containerfahrten deutlich reduzieren. Das spart Kosten und schont gleichzeitig die Umwelt“, erklärt Stadtrat Werner Stöberl. Der neue Ablagerungsplatz in Egelsee dient ausschließlich der Entsorgung von Strauch- und Baumschnitt. Grasschnitt darf dort ausdrücklich nicht abgelagert werden – dieser ist über die Biotonne zu entsorgen. Dies gilt auch für die öffentlichen Grünschnittcontainer im gesamten Stadtgebiet.
Gartenabfälle bitte trennen und so die Umwelt schützen
Hintergrund dafür ist neben organisatorischen auch ein umweltfachlicher Aspekt: Gras ist extrem feucht und nährstoffreich. In reinen Strauchschnitthaufen führt Rasenschnitt rasch zu Fäulnisprozessen, starker Hitzeentwicklung und erheblicher Geruchsbelästigung. Darüber hinaus stellt er auch aus wasserrechtlicher Sicht ein Problem dar. Rasenschnitt enthält große Mengen an Stickstoff, der bei der Zersetzung im Freien als Nitrat freigesetzt wird. Dieses kann ins Grundwasser sickern und dort zu einer Überschreitung der gesetzlichen Grenzwerte führen. Die Stadt ersucht daher alle Bürger:innen, die Vorgaben zur Trennung der Gartenabfälle einzuhalten und auf eine ordnungsgemäße Ablagerung zu achten.
Informationen zur richtigen Entsorgung von Gartenabfällen sind auch auf der Homepage der Kremser Abfallwirtschaft erhältlich: www.awa-stadtkrems.at. Bei Fragen steht die Kremser Abfallwirtschaft gerne zur Verfügung: Tel. 02732/801-652 oder 653; E-Mail: awa@krems.gv.at