Die Ausstellung ist eine Kooperation der Energie- und Umweltagentur des Landes Niederösterreich (eNu) mit der Klima- und Energiemodellregion (KEM) Krems und widmet sich der Frage, wie durch bewusstes Handeln Ressourcen geschont und Kreisläufe geschlossen werden können. So wird nicht nur der sperrige Begriff „Kreislaufwirtschaft“ etwas greifbarer gemacht, sondern auch das Thema bewusster Konsum näher beleuchtet. Außerdem finden sich in der Ausstellung jede Menge Tipps für Alternativen zum Neukauf, wie zum Beispiel Reparieren, Ausleihen, Tauschen oder Teilen. Außerdem erfährt man, wie Textilien möglichst lange nutzbar bleiben oder wie man Lebensmittelabfälle vermeidet.
„Kreislaufwirtschaft ist ein Thema, das uns alle angeht und wo jeder sehr viel beitragen kann“, betonte Baustadtrat Günter Herz in seiner Eröffnungsrede. Gleichzeitig verwies er auf bereits erfolgreiche Initiativen in Krems, wie etwa das Reparaturcafé der Volkshilfe oder die Sammlung von Altkleidern im Wertstoffsammelzentrum. Allein dort wurden bereits rund 800 Kartons ausgegeben und die Hälfte davon befüllt zurückgegeben – ein deutliches Zeichen für das wachsende Bewusstsein in der Bevölkerung. Auch Renate Gottwald-Hofer von der eNu unterstrich die Dringlichkeit des Themas: „Ein wichtiges Thema, das uns alle unter den Nägeln brennen sollte, denn Ressourcen sind endlich.“
Schulklasse zu Besuch
Am 6. Mai besuchte Stadträtin und Pädagogin Alexandra Ambrosch gemeinsam mit der Schulklasse 3c der Mary Ward Privatmittelschule Krems die Wanderausstellung im Rathausfoyer. Die Schüler:innen erhielten zunächst einen Fachinput von Renate Gottwald-Hofer und konnten anschließend die Inhalte der Ausstellung praxisnah erleben. Die Veranstaltung wurde von der Klima- und Energiemodellregion organisiert und vermittelte durch aktive Bewusstseinsbildung das Thema Kreislaufwirtschaft anschaulich und greifbar für die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler. „Solche außerschulischen Lernorte und Ausstellungen ergänzen den Unterricht auf besondere Weise und regen zum Nachdenken über die eigene Verantwortung für Umwelt und Zukunft an“, betont Alexandra Ambrosch.