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Bereits am Vormittag standen Führungen durch das neue Hallenbad auf dem Programm. Im Freibad sorgten Spiel- und Mitmachstationen für Kinder und Familien für beste Unterhaltung. Der offizielle Festakt fand mit rund 130 Ehrengästen auf der neuen Restaurant-Terrasse WachauBlick statt. Den feierlichen Abschluss bildete die Segnung des neuen Bades durch Pfarrer Franz Richter. „Mit dem Mirador investieren wir bewusst in die Zukunft unserer Stadt. Dieses Bad ist Ausdruck einer verantwortungsvollen Stadtentwicklung: Es stärkt den Sport, sichert den Schwimmunterricht unserer Kinder, schafft einen attraktiven Freizeitraum für alle Generationen und setzt zugleich einen architektonischen Akzent an einem der schönsten Plätze unserer Stadt an der Donau. Ich danke allen, die dazu beigetragen haben, wie Planer:innen, Projektleiter:innen und ausführenden Baufirmen, dass wir dieses Projekt im vorgesehenen Zeit- und Kostenrahmen realisieren konnten“, betont Bürgermeister Peter Molnar.
Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner meint: „Mit dem neuen Mirador entsteht ein Ort der Begegnung, der Bewegung und der Erholung – ein Ort, an dem Kinder schwimmen lernen, Familien gemeinsame Zeit verbringen und Sport sowie Gemeinschaft gelebt werden. Diese Investition, die wir als Land Niederösterreich unterstützt haben, ist ein klares Bekenntnis zur Lebensqualität der Menschen und zur Zukunft unserer Kinder. Das Mirador stärkt zugleich den Tourismus, die regionale Wirtschaft und macht Krems als Tor zur Wachau noch attraktiver.“
Von den Gesamtkosten in Höhe von 40 Millionen Euro trägt die Stadt Krems 35,3 Millionen Euro, das Land Niederösterreich unterstützt das überregional bedeutende Projekt mit 4,7 Millionen Euro. Mit dem Mirador setzt Krems damit bewusst auf eine nachhaltige Investition in Sport, Gesundheit, Tourismus und Lebensqualität.
Die terrassenförmige Architektur fügt sich harmonisch in die einzigartige Landschaft an der Donau ein. Großzügige Glasflächen, natürliche Materialien, eine hochwertige Holzfassade sowie Fliesen in den Farben der Natur schaffen helle Räume mit eindrucksvollen Ausblicken auf die Donau, die historische Altstadt, Stein, die Weinberge und das Stift Göttweig. Der Name Mirador – spanisch für „Aussichtspunkt“ – bringt dieses Konzept auf den Punkt. Architekt Udo-Friedrich Schuster (skyline architekten) erläutert: „Unser wichtigstes Entwurfsziel war es, die unverwechselbare Lage des Projekts an der Donau aus allen Funktionsbereichen erlebbar zu machen. Innen-, Außen-, und Wasserflächen auf drei Ebenen erhöhen dabei den Erlebniswert. Das Farb- und Materialkonzept leitet sich aus der Umgebung ab, ist behaglich und dabei möglichst zeitlos."
Das Mirador wurde als Bad für alle Generationen konzipiert. Der moderne Sportbereich mit 25-Meter-Becken und Lehrschwimmbecken bietet ideale Bedingungen für Schulen und Vereine. Familien erwartet eine großzügige Freizeitwelt mit Innen- und Außenbecken, Kinderwasserwelt und der 72 Meter langen Erlebnisrutsche „Rush“. Die exklusive Loftsauna mit Infinity-Pool, Panoramagarten und einzigartigem Blick über die Donau macht das Mirador zugleich zu einem besonderen Ort der Erholung. Ergänzt wird das Angebot durch Gastronomie und großzügige Liegeflächen – damit entsteht ein ganzjähriger Treffpunkt für Sport, Freizeit und Genuss.
Finanzstadtrat Helmut Mayer ergänzt: „Mit dem Mirador investieren wir nachhaltig in die Zukunft unserer Stadt. Es ist gelungen, ein Projekt dieser Größenordnung verantwortungsvoll und innerhalb des vorgesehenen Kostenrahmens umzusetzen. Das neue Bad ist nicht nur ein Gewinn für die Lebensqualität der Kremserinnen und Kremser, sondern verlängert die Tourismussaison und schafft langfristige wirtschaftliche Impulse für die Stadt Krems und für die gesamte Region.“
Geschäftsführer und Projektleiter Roland Dewisch sagt: „Das Mirador ist weit mehr als ein Hallenbad. Das neue Sport-, Freizeit- und Erholungsbad verbindet Schul- und Schwimmsport, Erholung, Wellness und Gastronomie unter einem Dach und bietet für jede Altersgruppe das passende Angebot. Gleichzeitig sichert das Mirador langfristig den Schwimmunterricht für Schulen, optimale Trainingsbedingungen für Vereine sowie ein attraktives Freizeitangebot für Familien, Studierende und Gäste aus der gesamten Region.“
In den kommenden Wochen folgen nun der Probebetrieb mit Vereinen sowie umfangreiche technische Tests, Sicherheitsüberprüfungen und Einschulungen. Anschließend startet der reguläre Badebetrieb – zeitgerecht zu Saisonbeginn am
1. September. Attraktive Familienpreise sowie vergünstigte Tarife für Schulen und Vereine sorgen dafür, dass das Mirador für möglichst viele Menschen leistbar ist.
Auch musikalisch wurde die Eröffnung zu einem besonderen Erlebnis. Nach dem offiziellen Festakt begeisterten das Kammerorchester Krems und die Hubertuskapelle der Musikschule Krems das Publikum. Ein emotionaler Höhepunkt war die Uraufführung der von Bürgermeister Peter Molnar komponierten Klavierballade „Mirador“ für Orchester und Violine. Der Stadtchef saß dabei selbst am Klavier. Anschließend sorgten JOnas Reindl gemeinsam mit Duke‘s Wohnzimmer, 5/8erl in Ehr'n und der Hot Pants Road Club für ein stimmungsvolles Eröffnungsfest.