Mit Stimmenmehrheit beauftragt der Gemeinderat die Stadt Krems, eine Bedarfs- und Machbarkeitsanalyse zur Errichtung von E-Ladestationen in den städtischen Parkhäusern zu erstellen. In weiterer Folge sollen in all jenen Parkhäusern, in denen dies technisch möglich ist, jeweils mindestens drei öffentlich nutzbare Ladepunkte geschaffen werden. Außerdem soll geprüft werden, ob und in welchem Umfang die Dächer der Parkhäuser für die Errichtung von PV-Anlagen geeignet sind, um einen Teil des benötigten Ladestroms direkt vor Ort umweltfreundlich erzeugen zu können. Geschlossen sprach sich der Gemeinderat dafür aus, die Gebührenbefreiung für E-Fahrzeuge beim Parken abzuschaffen. Ab 1. Juli müssen Besitzer:innen von E-Fahrzeugen in der Grünen und Blauen Zone die regulären Tarife bezahlen.
Sanierung der Straße „Weinzierl“
Einstimmig grünes Licht gab der Gemeinderat für Straßenbauarbeiten im Stadtteil Weinzierl. Im Straßenzug “Weinzierl” sollen zunächst auf dem rund 160 Meter langen Abschnitt zwischen der Eisenbahnkreuzung und dem neuen Kindergarten Leitungssanierungsarbeiten durchgeführt werden. Anschließend erhält die Fahrbahn eine neue Asphaltschicht. Auch die südlichen Nebenflächen werden neu errichtet. Die Kosten belaufen sich auf rund 235.000 Euro.
Subventionen für IMC und zwei Sportvereine
Die Stadt Krems gewährt der IMC Hochschule für Angewandte Wissenschaften für das Geschäftsjahr 2025/26 eine Förderung von 200.000 Euro. Diesen Beschluss fasste der Gemeinderat einstimmig. Ebenfalls geschlossen genehmigte der Gemeinderat Subventionen für zwei Sportvereine: der Förthof UHK Krems (Handball) erhält 22.000 Euro und der Kremser Sportclub (Fußball) 20.000 Euro.
Neue Tarifordnung für die Musikschule
Einstimmig nahm der Gemeinderat den Kontrollamtsbericht über die Prüfung der Musikschule zur Kenntnis. In weiterer Folge sprach sich das Gremium ebenfalls einstimmig für eine neue Tarifordnung aus, die ab dem Schuljahr 2026/27 gilt. So werden die Erwachsenentarife bei Lerngemeinschaften vereinheitlicht. Die Zehnerblöcke werden aufgrund des hohen Verwaltungsaufwands abgeschafft, stattdessen soll der Tarif für „eine Wochenstunde (50 Minuten) mit mindestens vier Teilnehmer:innen“ herangezogen werden. Diese kostet ab September 80,90 Euro im Monat. Neu ist das Angebot einer halben Wochenstunde (25 Minuten) für 40,50 Euro pro Monat. Neu eingeführt wird ein Musikschulerhaltungsbeitrag für Schüler:innen, die ihren Hauptwohnsitz nicht in Krems haben. Dieser soll zusätzlich zum regulären Tarif eingehoben werden und im kommenden Schuljahr zehn Prozent des Jahrestarifs betragen. In den Schuljahren 2027/28 und 2028/29 erhöht sich dieser Betrag zusätzlich zur Indexierung um weitere zehn Prozent. Aufgrund der steigenden Nachfrage nach einem gemeinsamen Unterricht für Eltern und Kinder wird hier ein eigener Tarif eingeführt. Ein Elternteil und ein Kind können künftig für 138,50 Euro im Monat gemeinsam 50 Minuten wöchentlich Unterricht nehmen. Für das Fach „Chorgesang für Kinder und Jugendliche“ gibt es einen günstigeren Tarif: die Teilnahme kostet hier künftig 26,90 Euro im Monat.