Der Gemeinderat der Stadt Krems hat in seiner jüngsten Sitzung folgende Beschlüsse einstimmig gefasst:
Straßensanierung Stratzinger Straße
Im Zuge des Straßenbauprogramms 2024–2026 wird die Stratzinger Straße zwischen Langenloiser Straße und dem Hochbehälter Krems umfassend saniert. Nach abgeschlossenen Leitungsarbeiten wird die rund 280 Meter lange und etwa 6,5 Meter breite Fahrbahn abgefräst und mit einer neuen Asphaltdeckschicht versehen. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 220.000 Euro.
Verkehrssicherheit Gneixendorf – Maßnahmen und Resolution
Die Mitglieder des Gemeinderates haben einstimmig ein Verkehrssicherheitskonzept für Gneixendorf beschlossen. Dieses umfasst nicht nur die Gneixendorfer Hauptstraße, sondern auch ausdrücklich die Limbergstraße sowie die Langenloiser Straße, da in diesen Bereichen eine deutlich zunehmende Verkehrsbelastung und daraus resultierende Sicherheitsprobleme festzustellen sind. Ziel ist die rasche Ausarbeitung und Umsetzung eines abgestimmten Maßnahmenbündels zur nachhaltigen Erhöhung der Verkehrssicherheit und zur spürbaren Entlastung der betroffenen Anrainer:innen. Darüber hinaus beschlossen die Mandatare, eine dringliche Resolution an das Land Niederösterreich als zuständigen Straßenerhalter zu richten. Das Land wird aufgefordert, angesichts der bereits begonnenen sowie bevorstehenden Maßnahmen im Bereich der B37 umgehend geeignete Schritte zur Verkehrsberuhigung und zur Erhöhung der Sicherheit in den betroffenen Ortsgebieten zu setzen und eine enge Abstimmung mit der Stadt Krems sicherzustellen.
Kletterhalle: Kostenfreie Nutzung bei Vereinsveranstaltungen
Im Zuge der Eröffnung der neu gestalteten Kletterwand in der Kremser Kletterhalle (Sporthalle Krems) wurde die bisherige Tarifregelung angepasst. Künftig ist der Eintritt bei einem Kletterkurs, einem offiziell organisierten Klettertraining sowie bei der Durchführung oder Teilnahme an Kremser Klettermeisterschaften, organisiert von den Kremser Alpinvereinen, für die Dauer von sieben Jahren für Kremser Alpenvereinsmitglieder und für zwei Jahre für Kremser Naturfreunde-Mitglieder kostenfrei. Damit wird dem Umstand Rechnung getragen, dass die Alpinvereine den Großteil der Investition in die neue Kletterwand finanziert haben. Außerhalb dieser Veranstaltungen bleibt es bei der geltenden Tarifordnung, wonach Mitglieder der Kremser Alpinvereine einen vergünstigten Eintritt erhalten.
Kunsteisbahn Krems: Blaulicht-Turnier wird unterstützt
Am 14. Februar findet auf der Kunsteisbahn ein Eishockey-Blaulichtturnier mit Polizei, Rettung, Feuerwehr und Justizwache statt. Die Einnahmen werden karitativen Zwecken gewidmet. Der Gemeinderat beschloss, die Kunsteisbahn für diese Veranstaltung kostenlos zur Verfügung zu stellen. Diese Unterstützung soll auch in den nächsten fünf Jahren für dieses Turnier beibehalten werden.
Jugend-Leistungszentren: Förderung bis 2029 verlängert
Die Stadt Krems setzt ein starkes Zeichen für den Nachwuchssport: Die finanzielle Unterstützung der Jugend-Leistungszentren in den Sportarten Judo (Judozentrum Krems), Fechten (Fechtunion Krems), Handball (Förthof UHK Krems), Sportakrobatik (Union Sportakrobatik Krems) und neu auch Schwimmen (Union Schwimmverein Krems) wird für vier Jahre (2026–2029) verlängert. Insgesamt werden jährlich 66.000 Euro bereitgestellt. Dadurch können samt Landesförderungen auch hochqualifizierte Trainer:innen für den Jugendsport finanziert werden. Ziel ist es, talentierte Nachwuchssportler:innen gezielt zu fördern und ihnen den Anschluss an nationale und internationale Spitzenleistungen zu ermöglichen.
Ferienbetreuung für Kleingruppen-Schulkinder wird dauerhaft eingerichtet
Nach erfolgreichem Pilotprojekt wird ab Sommer 2026 ein fixes Ferienbetreuungsangebot für Schulkinder der Kleingruppenschule Krems (ASO) der Stadt Krems eingerichtet (falls Plätze frei sind auch für Kinder von Sprengelgemeinden). Die Betreuung findet in den Sommerferien für zumindest zwei Wochen statt (Montag bis Freitag, 7 bis 16 Uhr, bei Bedarf bis 18 Uhr). Die Kosten entsprechen jenen der schulischen Tagesbetreuung und betragen 54 Euro pro Woche im Jahr 2026. Eine soziale Staffelung ist vorgesehen. Mit diesem Beschluss reagiert die Stadt auf den steigenden Bedarf und unterstützt Familien gezielt bei der Vereinbarkeit von Beruf und Betreuung.