Die Nachfrage nach Kindergartenplätzen ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Ein wesentlicher Grund dafür ist die seit 2024 bestehende Möglichkeit in Niederösterreich, Kinder bereits ab dem zweiten Geburtstag in einen öffentlichen Kindergarten aufzunehmen. Für sie werden an einigen Standorten Kleinkindgruppen eingerichtet, um durch einen höheren Personalschlüssel eine intensivere Betreuung sicher zu stellen. Diese Gruppen sind auf ein Jahr ausgelegt, danach ist ein Wechsel in eine größere Gruppe bzw. in einen anderen Kindergarten möglich.
Stadt hat rechtzeitig vorgesorgt
Die Stadt Krems hat auf diese Entwicklung frühzeitig reagiert und mit dem Bau des neuen sechsgruppigen Kindergartens in Weinzierl sowie der Erweiterung des Kindergartens in Gneixendorf zusätzliche Kapazitäten geschaffen. Übergangsweise sorgen zudem zwei mobile Raumlösungen in den Kindergärten Auparkweg und Rehberg dafür, dass das Platzangebot ausreichend ist. Diese mobilen Gruppen bleiben vorerst bestehen und gewährleisten weiterhin eine wohnortnahe Betreuung nach dem Prinzip „kurze Beine, kurze Wege“. Ein weiteres zukunftsweisendes Projekt ist bereits in Planung: Im Stadtteil Rehberg soll ein moderner Bildungscampus entstehen, der sowohl einen Kindergarten als auch eine Volksschule umfasst.
Hohe Nachfrage nach Betreuungsplätzen für Kleinkinder
Die Einschreibung für das Kindergartenjahr 2026/27 ist mittlerweile abgeschlossen – alle angemeldeten Kinder bekommen fix einen Platz in einem der (mit Weinzierl künftig) zwölf städtischen Kindergärten. Insgesamt gab es 214 Neuanmeldungen, zwei Drittel dieser Kinder sind unter drei Jahre alt.
„Bestmögliche Startbedingungen für alle Kinder“
„Es ist uns ein zentrales Anliegen, allen Kindern in Krems die bestmöglichen Startbedingungen zu bieten. Dass wir jedem angemeldeten Kind einen Kindergartenplatz anbieten können, ist ein großer Erfolg unserer vorausschauenden Planung und Investitionen in die Bildungsinfrastruktur“, betont Bürgermeister Peter Molnar. Bildungsstadtrat Martin Zöhrer ist erleichtert, „dass die zu Beginn meiner Amtszeit eingerichteten mobilen Kindergartengruppen in Rehberg und am Auparkweg dafür gesorgt haben, dass bis heute ausreichend Kapazitäten gewährleistet sind, um – im Gegensatz zu vielen anderen Gemeinden – bereits jetzt allen Kindern ab zwei Jahren einen Kindergartenplatz anbieten zu können. Mit der Eröffnung des neuen sechsgruppigen Kindergartens in Weinzierl sind wir nun auch langfristig sehr gut aufgestellt.“