Parallel zur neuen Dauerausstellung startet das museumkrems mit der Saisoneröffnung am 13. März in ein vielfältiges Sonderausstellungs- und Veranstaltungsprogramm, das historische und zeitgenössische Perspektiven verbindet. Damit knüpft das Museum an seine besondere Stärke an, Geschichte nicht nur zu bewahren, sondern aktiv in den Dialog mit der Gegenwart zu bringen. Ergänzende Formate wie geführte Rundgänge im Rahmen des Projekts „KremsMachtGeschichte” machen historische Spuren im Stadtraum unmittelbar erfahrbar und eröffnen niederschwellige, partizipative Zugänge zur Erinnerungskultur.
Doris Denk, Bereichsleiterin für Bildung, Kultur und Tourismus, unterstreicht die inhaltliche Ausrichtung: „Mit der Zeitgeschichte-Werkstatt schaffen wir einen Raum, in dem historische Erfahrungen nicht abstrakt bleiben, sondern als aktive Herausforderung an unsere Gegenwart verstanden werden. Geschichte muss immer weitergedacht werden – als Verpflichtung und als Chance für reflektiertes Handeln.“
Gregor Kremser, Kulturamtsleiter und Mitverantwortlicher für das Konzept, ergänzt: „Das museumkrems ist ein Ort des Austauschs zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Unsere neue ‚Zeitgeschichte-Werkstatt‘ macht Geschichte nicht nur sichtbar, sondern auch erlebbar und diskutierbar. Gerade in Zeiten weltweiter Herausforderungen ist es essenziell, dass Erinnerungskultur zum Lernfeld für demokratisches Denken wird.“
Das museumkrems am Körnermarkt 14 ist täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Weitere Programminformationen und Vermittlungsangebote finden Sie unter www.museumkrems.at.
Den Auftakt der Saison markiert auch die Eröffnung der Ausstellung „COLORED EMOTION“ mit Arbeiten der Künstlerin Christina Gschwantner in der galeriekrems: Die Vernissage findet am Donnerstag, 12. März, um 18 Uhr statt, die Ausstellung ist von 13. März bis 3. Mai 2026 zu sehen.